Vermehrte Körperbehaarung ist oft schwer zu ertragen.
Es gibt nur wenige Frauen, die sich trotz oder mit starkem Haarwuchs am Körper wohl in ihrer Haut fühlen. Die meisten schämen sich, der
Blick in den Spiegel ist schwer zu ertragen. Die psychischen Folgen machen Hirsutismus zu einer
Erkrankung, die behandelt werden sollte - und sehr häufig gut zu therapieren ist, auch wenn es
sich meist um eine langwierige Behandlung handelt.
Hirsutismus ist kein Schicksal, das einfach hingenommen werden muss. Es gibt mehrere Behandlungsansätze, um das Problem an der Wurzel zu packen.
Häufig schüttet der Körper gar nicht übermäßig viel Teststeron und andere männlcihe Hormone aus, wie die Medizin lange Zeit dachte. Vielmehr reagiert die Haut nur stark auf die eigentlich normale Testosteron-Menge. Um diesen Verdacht zu bestätigen, ist es erforderlich, dass man ein zuviel an männlichen Hormonen ausschliesst. Finden sich zu viel männliche Hormone, muss die Androgenquelle gesucht werden. Es könnte z.B. das so genannte Polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) vorliegen. Diese Erkrankung geht so gut wie immer mit Zyklusstörungen einher. Nicht selten zeigen die Eierstöcke im Ultraschall ein charakteristisches Bild.
Therapien und Behandlungen
Ungefähr die Hälfte der Patientinnen spricht gut auf eine hormonelle Behandlung an.
Die Produktion von Testosteron wird reduziert oder das männliche Hormon wird unwirksam gemacht und
die Ausscheidung beschleunigt. Letztlich kann auch eine externe Behandlung in Betracht kommen.
Was für Sie das Beste ist, also welche gezielte Therapie in Betracht kommt, kann nur entschieden
werden, wenn eine genaue Abklärung vorausgegangen ist.
Mehr Informationen auch über alternative Therapien und optische Behandlungsmethoden finden
Sie in unserem
Flyer zum Thema Haarwuchs
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